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In der Zeitschrift Empirische Pädagogik ist der Beitrag "Fehlende Daten bei Unterrichtsbeobachtungen" erschienen. Es wird untersucht, ob die Nutzung von Datenausfallkategorien im Sinne von "nicht beobachtbar" bei Beobachtungsitems zu Fehlern in den Datenanalysen und Schulinspektionsberichten führt. Zur Beantwortung dieser Fragestellung werden Pattern-Mixture-Modelle eingesetzt und Sensitivitätsanalysen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Standardfehler rohwertbasierter Itemscores bei einem hohen Datenausfall senstitiv gegenüber Fehlspezifikationen im Datenausfallprozess verhalten. Komplexe Item-Response-Modellierungen, die Maximum-Likelihood-Verfahren zum Umgang mit fehlenden Daten nutzen, generieren hingegen robuste Befunde. Entsprechend wird empfohlen, Unterrichtsqualität im Rahmen von Schulinspektionsverfahren mithilfe komplexer statistischer Verfahren zu modellieren, anstatt Itemscores für die Berichtlegung zu nutzen. In der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft ist der Beitrag "Evaluation von Unterrichtsstandards" erschienen. Im Rahmen des Beitrages wird das durch die Schulinspektion Hamburg eingesetzte Stufenmodell zur Qualität von Unterricht auf empirische und statistische Gütekriterien hin untersucht. Die Befunde zeigen, dass die Qualität von Unterricht im Rahmen von Schulinspektionsverfahren tendenziell angemessener mithilfe eines mehrdimensionalen als mit einem eindimensionalen IRT-Modell dargestellt werden kann. Die konstatierten Verzerrungen bei der Schätzung von Personenparametern sind jedoch nur gering. Dabei verhält sich das Modell, wie DIF-Analysen zeigen, zwischen Schulformen invariant. |
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