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Herzlich willkommen auf www.marcus-pietsch.de.

 

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Marcus Pietsch, Dipl.-Päd., Hamburg.
 
Kurzporträt
Porträtfoto des Autors

Marcus Pietsch, geboren 1974, Universitätsabschluss als Erziehungswissenschaftler an der Universität Hamburg. Promotion zum Doktor der Philosophie (Dr. phil.) am Arbeitsbereich "Internationales Bildungsmonitoring und Bildungsberichterstattung" der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg (Prof. Dr. K. Schwippert, Prof. Dr. W. Bos, Prof. Dr. R. Mielke). Tätigkeiten als studentischer Assistent beim Data-Processing-Center der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA-DPC), Projektleiter der Studie KESS 4 an der Universität Hamburg und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Seit 2006 wissenschaftlicher Angestellter bei der, am Institut für Bildungsmonitoring (IfBM) angesiedelten, Schulinspektion Hamburg. Von 2008 bis 2009 Gast am Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) in Berlin. Ab Juli 2012 Vertretung der Professur für Educational Measurement am Leibniz-Institut für die Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel.

 
Neuigkeiten

Im Waxmann-Verlag ist der Sammelband "Schulinspektion in Deutschland - eine erste empirische Zwischenbilanz" erschienen. Das Buch versammelt verschiedene empirischer Beiträge zur Arbeit von Schulininspektionen in Deutschland. Der Band enthält dabei sowohl Befunde zu den Schulinspektionen in den Ländern als auch erste empirische Befunde aus länderübergreifenden Kooperationen.Im Fokus steht zunächst eine kritische Bestandsaufnahme zu den Erhebungsinstrumenten. Ferner werden Ergebnisse und Datenanalysen aus verschiedenen Bundesländern dargestellt, die als landesweite Auswertungen für die Generierung von Steuerungswissen zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus werden Effekte und Wirkungen von Schulinspektionen in den Blick genommen und kritisch hinterfragt. Schließlich werden auch Perspektiven und Desiderata hinsichtlich der Weiterentwicklung, der Chancen und Grenzen sowie der Einbindung von Inspektion in andere Verfahren der Qualitätssicherung angesprochen.
 

In der Zeitschrift Empirische Pädagogik ist der Beitrag "Fehlende Daten bei Unterrichtsbeobachtungen" erschienen. Es wird untersucht, ob die Nutzung von Datenausfallkategorien im Sinne von "nicht beobachtbar" bei Beobachtungsitems zu Fehlern in den Datenanalysen und Schulinspektionsberichten führt. Zur Beantwortung dieser Fragestellung werden Pattern-Mixture-Modelle eingesetzt und Sensitivitätsanalysen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Standardfehler rohwertbasierter Itemscores bei einem hohen Datenausfall senstitiv gegenüber Fehlspezifikationen im Datenausfallprozess verhalten. Komplexe Item-Response-Modellierungen, die Maximum-Likelihood-Verfahren zum Umgang mit fehlenden Daten nutzen, generieren hingegen robuste Befunde. Entsprechend wird empfohlen, Unterrichtsqualität im Rahmen von Schulinspektionsverfahren mithilfe komplexer statistischer Verfahren zu modellieren, anstatt Itemscores für die Berichtlegung zu nutzen.