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Im Waxmann-Verlag ist der Sammelband "Schulinspektion in Deutschland - eine erste empirische Zwischenbilanz" erschienen. Das Buch versammelt verschiedene empirischer Beiträge zur Arbeit von Schulininspektionen in Deutschland. Der Band enthält dabei sowohl Befunde zu den Schulinspektionen in den Ländern als auch erste empirische Befunde aus länderübergreifenden Kooperationen.Im Fokus steht zunächst eine kritische Bestandsaufnahme zu den Erhebungsinstrumenten. Ferner werden Ergebnisse und Datenanalysen aus verschiedenen Bundesländern dargestellt, die als landesweite Auswertungen für die Generierung von Steuerungswissen zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus werden Effekte und Wirkungen von Schulinspektionen in den Blick genommen und kritisch hinterfragt. Schließlich werden auch Perspektiven und Desiderata hinsichtlich der Weiterentwicklung, der Chancen und Grenzen sowie der Einbindung von Inspektion in andere Verfahren der Qualitätssicherung angesprochen. In der Zeitschrift Empirische Pädagogik ist der Beitrag "Fehlende Daten bei Unterrichtsbeobachtungen" erschienen. Es wird untersucht, ob die Nutzung von Datenausfallkategorien im Sinne von "nicht beobachtbar" bei Beobachtungsitems zu Fehlern in den Datenanalysen und Schulinspektionsberichten führt. Zur Beantwortung dieser Fragestellung werden Pattern-Mixture-Modelle eingesetzt und Sensitivitätsanalysen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Standardfehler rohwertbasierter Itemscores bei einem hohen Datenausfall senstitiv gegenüber Fehlspezifikationen im Datenausfallprozess verhalten. Komplexe Item-Response-Modellierungen, die Maximum-Likelihood-Verfahren zum Umgang mit fehlenden Daten nutzen, generieren hingegen robuste Befunde. Entsprechend wird empfohlen, Unterrichtsqualität im Rahmen von Schulinspektionsverfahren mithilfe komplexer statistischer Verfahren zu modellieren, anstatt Itemscores für die Berichtlegung zu nutzen. |
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